Amtswechsel beim WEISSEN RING e.V. nach 41 Jahren in Goslar

Günter Koschig übergibt die Leitung an Dr. Kristina Winter

Günter Koschig, Steffen Hörning, Dr. Kristina Winter

Der Landesvorsitzende des WEISSEN RINGS in Niedersachsen, RA Steffen Hörning und
der Goslarer Außenstellenleiter Günter Koschig hatten zu einer besonderen
Feierstunde Freunde, Gäste und Kollegen vom WEISSEN RING ins Langelsheimer Hotel
Zum Löwen eingeladen. Bevor es zur Amtsübergabe der Außenstellenleitung an Dr.
Kristina Winter kam, traten einige Weggefährten von Koschig, der gerade den 50zigsten Geburtstag des WEISSEN RINGS mit seiner Frau Angelika als Delegierter in Mainz
miterlebt hat, auf den Plan. Angesagt von der Moderatorin des Abends, Tessa-Teresa
Koschig, dankte Uwe Klußmann, der letzte Polizist im Polizeiorchester Niedersachsen,
für den Support und die gemeinsame Präventionsarbeit Schulen. Seine fetzige Musik mit dem Saxophon, der Querflöte und sein Gesang mit speziellen Zivilcouragetexten
begeisterte auch wieder an diesem Abend.

Neben Langelsheims Bürgermeister Ingo Henze, konnte Koschig die Kampagnenteilnehmer der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK), Goslars
Bürgermeisterin Renate Lucksch, den Ehrenbürger Hans-Joachim Tessner, den
ehemaligen Landrat Thomas Brych, sowie Martin Schilff als besondere Gäste
begrüßen. In seinem Grußwort freute sich der neue Leiter der Polizeiinspektion Goslar,
Kriminaldirektor Markus Iwa, dass es den WEISSEN RING vor Ort gibt, der seit
Jahrzehnten die Opferperspektive im Blick hat und die polizeiliche Kriminalprävention
unterstützt. Der ehemalige Landrat und Ex-Polizeichef Thomas Brych brachte mit
seinen Anekdoten aus Koschig‘s Polizeiarbeit, die Gäste zum Schmunzeln: „Nur durch
die Beharrlichkeit sind so Präventionskampagnen, wie „Sportler setzen Zeichen-Kraft gegen Gewalt oder die Goslarer Zivilcouragekampagne“ mit dem WEISSEN RING und lokalen Partnern entstanden.“ Kathrin Falkner vom Landkreis Goslar bestätigte dies ebenfalls vom Goslarer Netzwerk gegen Häusliche Gewalt. „Als Mitbegründer des Netzwerkes im Jahr 2002 hat er sich stets für die Betroffenen eingesetzt, Fachtage mit organisiert und als Pressesprecher die Botschaft, „Wer schlägt muss gehen“, weitergetragen sowie Menschen geehrt, die Zivilcourage gegen Gewalt gezeigt haben. Heute zeichnen wir ihn deshalb als unseren Leuchtturm aus.“

Martin Schilff von der
Gewerkschaft der Polizei, konnte von zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen für eine gewaltfreie Jugend berichten. „Ob mit Kindern bei der EXPO, in Fußball,-
Handball- oder Eishockeystadien, oder mit Jugendlichen beim Treffen mit Boxqueen
Regina Halmich oder den Klitschkobrüdern, Koschig war stets vorn mit dabei und im
Seilspringen als Mitmachaktion fast unschlagbar. Die Töchter Sia-Desiree und TessaTeresa verteilten an den Infoständen des WEISSEN RINGS Flyer und T-Shirts, als mit der GdP und Sponsoren über 100 Basketballanlagen, Torwände sowie Boxsäcke in Schulen unter dem Motto „Lieber auf den Boxsack, als auf den Mitschüler hauen“,
realisiert wurden“.
„In unserem ganzen Haus waren Materialen des WEISSEN RINGS und Sportgeräte für
Kinder verteilt, die auch bei Deutschen Präventionstagen zum Einsatz kamen“, wusste die eloquente Moderatorin Tessa zu berichten. Dies hat stets der DPT-Geschäftsführer Erich Marks, auch in diesem Jahr in Hannover zu schätzen gewusst.

Schulleiterin Claudia Kohl, von Grundschule Oker konnte berichten, dass „Günni“ ihre
Schüler:innen in seinem Outfit als Super Mario begeistert, wenn er Themen wie
Cypermobbing, Opferschutz und Zivilcourage mit ihnen bespricht. Durch die über
15jährige Zusammenarbeit mit dem WEISSEN RING, der Polizei und der GZK konnte
kürzlich das Konzept „Zivilcourage in Grundschulen“, für diese Schulform im Landkreis entwickelt werden.
RA Steffen Hörning dankte in seiner Laudation zunächst Angelika und Günter Koschig für die gute Idee, vor 44 Jahren in den WEISSEN RING einzutreten und seit 41 Jahren für Opferschutz und Prävention im Landkreis Goslar und darüber hinaus zu brennen. „Wir haben uns von der Leitidee von Vereinsgründer Eduard Zimmermann leiten lassen:
„Wenn alle den Verbrecher jagen, wer bleibt dann beim Opfer? Mit unserem Team
konnten wir bislang über 5000 Betroffenen durch Rat und Tat zur Seite stehen, jetzt
geben wir die Leitung in jüngere Hände“, so beide Koschig‘s. Die Soziologin Dr. Kristina
Winter ist mit ihrem Mann Ben seit acht Jahren im Goslarer Team. „Du bist ein großer
Glücksfall für den WEISSEN RING, dass du Verantwortung übernimmst und ein junges
Team aufbauen willst“, so RA Hörning bei der Amtsübergabe, die seine Vertreter:innen
aus dem Landesvorstand, Lena Demin und Karl-Heinz Langner ebenfalls mit Beifall
bedachten.

Mit einem Schirm vom WEISSEN RING „Wir lassen die Opfer nicht im Regen“ stehen und
dem Buch „Glow your own way“ von ihrem Vorgänger, nahm die Powerfrau Dr. Kristina
Winter auch gleich viele Glückwünsche entgegen. „Ich übernehme diese Aufgabe mit
großem Respekt vor dem, was Günter Koschig über Jahrzehnte aufgebaut und bewegt
hat, aber auch mit viel Freude und eigenen Ideen. Mir ist wichtig, die bewährte Arbeit
des WEISSEN RINGS fortzuführen, unsere Netzwerke im Landkreis weiter zu stärken und vor allem eines im Blick zu behalten: die Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Ich freue mich sehr, dass Günter uns dabei weiterhin mit seiner Erfahrung zur Seite steht.“, so Winter.

Während sich Angelika Koschig als Mitarbeiterin verabschiedet, bleibt Günter Koschig weiterhin dem WEISSEN RING, seit 1996 als Mitglied im Fachbeirat Kriminalprävention in Mainz, sowie als Initiator der GZK, erhalten.

Angelika Koschig, Dr. Kristina Winter, Günter Koschig

Für die jahrzehntelange Unterstützung sowie die Ausrichtung der Festveranstaltung
bedankte sich der WEISSE RING bei Thomas und Maria Wietig vom Hotel Zum Löwen.

Tag der Zivilcourage: Achten Sie aufeinander!

WEISSER RING AS Goslar: „Es ist wichtig, bei Gefahr genau hinzusehen und
zu handeln!“ Couragierte Helfer im Jahr 2026 für Ehrungen der GZK gesucht!

Foto von Heike Göttert:

Tatortschauspieler Joe Bausch und Günter Koschig freuen sich über Hinweise auf couragierte HelferInnen im Jahr 2026

Ob Beleidigungen im Netz, Bedrohungen im Zug oder auch körperliche Gewalt auf dem Marktplatz:
Immer wieder kommt es in der Öffentlichkeit zu Situationen, in denen andere Hilfe benötigen. Der WEISSE RING, Deutschlands größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer, möchte am „Tag der Zivilcourage“ am 19. September 2026, auf die Bedeutung von Zivilcourage aufmerksam machen und veranstaltet daher rund um diesen Tag verschiedene Aktionen in ganz Deutschland.
„Die Stimmung in Deutschland ist gerade ziemlich angespannt“, sagt Günter Koschig, Außenstellenleiter des WEISSEN RINGS in Goslar. „Das merken wir im Netz, aber auch auf der Straße. Daher ist es
wichtig, genau hinzusehen und zu handeln, wenn eine Situation bedrohlich wirkt.“
Diese fünf Regeln der Zivilcourage sollten möglichst immer beachtet werden:

  1. Situation genau beobachten, gegebenenfalls aus der Distanz handeln.
    Sich nicht selbst in Gefahr bringen.
  2. Die Polizei unter 110 anrufen.
  3. Möglichst handeln, bevor sich die Situation zuspitzt.
  4. Andere Passanten aktiv um Mithilfe und Unterstützung bitten.
  5. Sich um das Opfer kümmern.
    Ob in der realen oder digitalen Welt, wichtig sei es, dass Hetzerinnen und Hetzer Gegenrede und
    Widerspruch erfahren. „Wenn sich niemand einschaltet, kann das dazu führen, dass sie sich dadurch
    bestärkt und legitimiert fühlen. Wir müssen hier ganz klar für unsere Werte und auch für unsere Demokratie einstehen“, so Koschig. Dabei müsse allerdings unbedingt beachtet werden, selbst sachlich,
    konstruktiv, freundlich und deeskalierend zu bleiben.“
    Diese Regeln können bei digitaler Zivilcourage helfen:
  6. Unterstütze das Opfer mit sachlicher und klarer Gegenrede.
  7. Nicht auf lange Diskussionen einlassen. Je mehr Kommentare ein Post bekommt, umso größer wird die Reichweite.
  8. Kommentare den Plattformen melden.
  9. Strafrechtliche Inhalte anzeigen.
  10. Für eigene Sicherheit sorgen mit starken Passwörtern und Privatsphäre-Einstellungen.

Die rund 3000 ehrenamtlichen, professionell ausgebildeten Opferhelferinnen und Opferhelfer in den fast 400 Außenstellen des WEISSEN RINGS stehen allen Betroffenen in Notlagen persönlich zur Seite. Das gilt natürlich auch für Menschen, die als Helferinnen oder Helfer, als Zeuginnen oder Zeugen von der Tat betroffen sind. Die Außenstelle Goslar ehrt im Rahmen der Goslarer Zivilcouragekampagne jährlich auch couragierte Menschen.

Hinweise bitte an Koschig@t-online.de

GZK dankt Löwenchefs Maria und Thomas Wietig für 30 jähriges Engagement

Seit über 30 Jahren unterstützt das Langelsheimer Gastronomenehepaar Maria und Thomas Wietig vom Hotel Zum Löwen den Weißen Ring. „Ob es der Support von Benefizparties oder die jährlichen Preisverleihungen an couragierte BürgerInnen im Rahmen der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) waren, die Wietig’s waren immer da, wenn man sie gebraucht hat“, so der Außenstellenleiter Günter Koschig. „Ihr habt nicht nur eine großartige Küche und große Events mit der Gewerkschaft der Polizei realisiert, sondern auch ein großes Herz für Kriminalitätsopfer, so Gewerkschafter Martin Schilff!“  Anlässlich ihres Geburtstages überraschten und dankten Schilff und Koschig als Jurymitglieder der GZK,  Maria und Thomas Wietig mit dem großen Leuchtturm der GZK.

Foto: v.r.n.l. Martin Schilff, Thomas Wietig, Maria Wietig, Günter Koschig bei der Übergabe der Auszeichnungen der GZK 

Landesvorsitzender des Weißen Ringes, RA Steffen Hörning, mit Großem Zivilcourageleuchtturm der GZK ausgezeichnet

Auf der diesjährigen niedersächsischen Landestagung des Weißen Ringes standen in Hannover zunächst Wahlen auf der Tagesordnung. Dabei wurden RA Steffen Hörning als Vorsitzender sowie Lena Weilbacher und Karl-Heinz Langner als Stellvertreter wiedergewählt. 
Die Leitung der Goslarer Außenstelle, Dr. Kristina Winter und Günter Koschig, nutzen anschließend die Gelegenheit, um den sehr engagierten und eloquenten Landesvorsitzenden Steffen Hörning für 12 Jahre ehrenamtliche Vorstandsarbeit auszuzeichnen. Für sein mutiges Auftreten, ob vor einer Fernsehkamera, vor Gericht oder im Verein für die Kriminalitätsopfer bzw. für die Goslarer Zivilcouragekampagne, erhielt der brillante Jurist den großen Leuchtturm für Zivilcourage.    

Mit ihm freuten sich alle Außenstellenleiter aus Niedersachsen sowie seine Vertreter (sitzend) sowie das Team des Landesbüros (sh. Foto). 

Verena Richterich, Referentin aus der Bundesgeschäftsstelle in Mainz, erhielt nach ihrem sehr informativen Vortrag über neue Strukturen im Weißen Ring sowie über geplante Aktionen zum 50zigjährigen Vereinsjubiläum nicht nur viel Beifall, sondern auch das erste Präventionsplakat 2026 aus Goslar. Die Harzer Hexenbrut hatte sich vor ihrem legendären Walpurgisauftritt unter Leitung der Oberhexe Antje Wedde (Grundschullehrerin) vor 16 000 Gästen in Wolfshagen zum Shooting für den Weißen Ring versammelt. 

Unser Grafikdesigner Thomas Velte „zauberte“ daraus das erste Jubiläumsplakat mit dem Motto: „Zivilcourage ist keiner Hexerei, Hinsehen, Handeln, Helfen 110 wählen!“  

Nach der Übergabe an die sympathische Juristin aus Mainz, hängt es jetzt in der Bundesgeschäftsstelle des Weißen Ringes.  

Die GZK ehrt die Leuchttürme der Zivilcourage in der Polizeiaula

Seit vielen Jahren ehrt die Goslarer Zivilcouragekampagne Bürgerinnen und Bürger, die in Notsituationen oder bei Straftaten nicht weggesehen, sondern mutig und entschlossen geholfen haben. In den vergangenen 16 Jahren waren es bereits über 100 Menschen, die als Alltagshelden ausgezeichnet wurden. Die GZK-Jury hatte auch diesmal couragierte Mitmenschen nominiert, die nun am Donnerstag in der Polizeiinspektion Goslar für ihr mustergültiges Verhalten gewürdigt wurden.

Foto: Lia Deinert

In seiner Begrüßung der rund 70 Gäste aus Gesellschaft, Politik und Polizei, sprach Goslars Polizeichef, der Leitende Polizeidirektor Rodger Kerst seinen besonderen Dank an die nominierten Alltagshelden für deren vorbildliches Verhalten aus.

Polizeipräsident Thomas Ring brachte aus Braunschweig seinen Dank und seine besondere Wertschätzung für die zu ehrenden Gäste zum Ausdruck. In seinem Statement betonte er die besondere Rolle der Zivilcourage als Pfeiler unserer Gesellschaft, sie sei ein starkes Zeichen für Mut und Menschlichkeit. Unsere Gesellschaft sei angewiesen auf Menschen, die Haltung
zeigen, Verantwortung übernehmen und helfen.

v. L.: Günter Koschig, Thomas Ring
Foto: Lia Deinert

Bürgermeisterin Renate Lucksch würdigte im Anschluss Claudia Kohl, Schulleiterin der
Grundschule Oker, für ihr langjähriges Schaffen in der Zivilcourage. Bereits seit 15 Jahren entwickele sie, gemeinsam mit Denis Habig von der Polizei, Konzepte gegen Gewalt und für Zivilcourage, sowie Handlungskompetenzen für Grundschulen die nun allen Grundschulen im
Landkreis Goslar und darüber hinaus zugutekommen.

In der nächsten Laudatio wurde Martina Heine von Dr. Kristina Winter vom Weißen Ring geehrt. Sie hatte die Hilflosigkeit einer 88-jährigen Frau erkannt, die bei kalten Temperaturen offensichtlich orientierungslos unterwegs war, hatte sie angesprochen und die Polizei gerufen.
So konnte die Seniorin sicher zu ihrem Seniorenheim gebracht und vor Schlimmerem bewahrt werden.
Lars Schmid, stellvertretender Leiter der Goslarer Kriminalpolizei, hielt die Laudatio für Sophie Hölzner, Mitarbeiterin der Sparkasse in Jürgenohl. Sie verhinderte durch ihr ruhiges und gewissenhaftes Handeln, dass eine Goslarer Seniorin nach einem betrügerischen Schockanruf ihre Ersparnisse an die Betrüger aushändigte.

v. L.: Dr. Kristina Heilmann, Martina Heine, Foto: Lia Deinert

Ebenso beherzt handelten Kiell Paul Thiel und Patrick Barfuss, die eine Geldübergabe nach einem weiteren Schockanruf verhinderten. Sie erkannten den Betrug, sprachen den betroffenen 89-Jährigen an und vertrieben so den Geldabholer, der sich bereits am Haus des Seniors herumgetrieben hatte.
Udo Löprich, Brandmeister des Landkreises Goslar, lobte auch hier das umsichtige und
besonnene Handeln.

Dr. Tobias Steffen, Leitender Notarzt im Landkreis Goslar, würdigte in seiner Laudatio Tanja Franken und Kathlen Unger, die früh morgens in der Goslarer Innenstadt auf einen bereits verletzten Mann aufmerksam wurden, der immer wieder von den Angreifern traktiert wurde.
Beide griffen unabhängig voneinander verbal in die Situation ein und verständigten den
Notruf, wodurch einerseits die Angreifer die Flucht ergriffen und eine schnelle medizinische Versorgung des Verletzten möglich war. Aufgrund ihrer Beschreibung konnte zudem einer der Angreifer kurz darauf von der Polizei festgenommen werden.

Erneut wurde auch der Sonderpreis für Demokratie vergeben, mit dem in diesem Jahr AliAbou Hamoud, Leiter der Kreisvolkshochschule, Außenstelle Clausthal-Zellerfeld, für seine kreativen Projekte ausgezeichnet wurde. Landrat Dr. Alexander Saipa hob exemplarisch das integrative Projekt im Zusammenwirken mit der Polizei Goslar hervor, bei dem in Gesprächen tiefergehendes Verständnis untereinander gefördert wird.

v. L.: Günter Koschig, Dr. Alexander Saipa, AliAbou Hamoud Foto: Lia Deinert

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung erneut durch Uwe Klußmann vom Polizeiorchester Niedersachsen. Der Moderator des Tages, Günter Koschig, Projektleiter und Initiator der GZK, dankte Uwe Klußmann, Denis Habig und Marion Kreft von der Polizei für ihr 15jähriges Engagement jeweils mit einem Leuchtturm von der GZK sowie den Laudatoren mit einem 110-Cartoon.

Uwe Klußmann
Foto: Lia Deinert

Die Schüler der Grundschule Oker überraschte er mit einer großen Super Mario Puppe und Kinokarten vom Cineplexkino.

Foto: Lia Deinert

Einen besonderen Dank und viel Applaus gab es für das vom Langelsheimer Hotel Zum Löwen gesponserte Essen und die finanzielle Unterstützung der Sparkassenstiftung Hildesheim-Goslar-Peine.
Günter Koschig, GZK-Projektleiter

Foto: Lia Deinert
Foto: Lia Deinert

Prominente Laudatoren ehren „ Zivilcourageleuchttürme 2025 in der Polizeiaula“

Die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) ehrt seit 16 Jahren jährlich couragierte
Bürger*innen, die bei Straftaten oder Notsituationen im Landkreis Goslar nicht
weggeschaut, sondern geholfen haben. Bislang konnten so über 100 Personenen
ausgezeichnet werden, die das Motto „Hinsehen,Handeln,Helfen und 110“ wählen,
perfekt umgesetzt hatten. Die Jury zeichnet diesmal neben den „Leuchttürmen der
Zivilcourage 2025“ wieder einen Sonderpreisträger „Demokratie“ sowie eine
Preisträgerin aus Goslar für ihr besonderes Engagement, Zivilcourage auch schon in
Grundschulen zu implementieren, aus. Dank der Förderung der Sparkassenstiftung für
die Region Goslar/Harz, erhalten 10 Grundschulen GZK-Unterrichtsmaterialien zum Thema Zivilcourage.

Foto v.l.n.r.: ein Teil des GZK-Teams in der Polizeiaula
Thomas Kirchner, Florian Wildmann, Martin Schilff und Günter Koschig

Neben dem Braunschweiger Polizeipräsidenten Thomas Ring und Goslars
Polizeichef Rodger Kerst, sind prominente Laudator/en/innen, wie Landrat Dr. Alexander Saipa, Bürgermeisterin Renate Lucksch, Kripochef Patrick Dehnbostel,
Kreisbrandmeister Udo Löbrich sowie Kristina Winter vom Weißen Ring, im
Einsatz.

Uwe Klußmann vom Polizeiorchester Niedersachsen umrahmt die Veranstaltung
vor geladenen Gästen musikalisch;Thomas Wietig vom Hotel Zum Löwen aus
Langelsheim stärkt die Preisträger und die Gäste kostenlos mit Finger Food in der
Polizeiaula.

Koschig und Schilff zeichneten Frank Zander mit GZK-Zivilcourage-Leuchtturm aus!Helfer bei der 31. Weihnachtsfeier für Bedürftige und Obdachlose von Frank Zander in Frank Zander: „Man nutzt sich nicht ab, wenn man arme Menschen umarmt!“

Foto mit Frank Zander bei der Leuchtturmübergabe durch Schilff und Koschig  von Marc Vorwerk

Zum wiederholten Male nahmen die Langelsheimer Günter Koschig und Martin Schilff als Vertreter der Goslarer Zivilcouragekampagne und der Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei an der Weihnachtsfeier für Bedürftige und Obdachlose im Berliner Estrel-Hotel
als Helfer teil.
Sie durften zusammen mit Frank Zander, seinem Sohn Markus und seinem Enkel Elias die 2500 Gäste am Eingang begrüßen, bevor diese warme Unterwäsche und Strümpfe,
Schlafsäcke, Kinderspielsachen, Tiernahrung oder einen Haarschnitt als Weihnachtsgeschenk bekamen.

Im großen Saal des Berliner Estrel-Hotels wurden die ausgelosten Bedürftigen köstlich
bewirtet. Neben den ehrenamtlichen HelferInnen wurden sie von 80 Prominenten aus Politik, Film und Fernsehen (u.a. Regierender Bürgermeister Wegner, Ministerin Giffey, Ministerpräsident Woidke, Barbara Richstein -Vorsitzende WEISSER RING, Didi Hallervorden, dem 80-Euro Mann Waldi Lehnerts, Boxtrainer Ulli Wegner mit Ex-Weltmeister Arthur Abraham, Wolfgang Lippert, Gregor Gysi etc.) mit köstlichen Gänsekeulen, Rotkohl, Klößen, Nachtisch und Getränken bedient.
Nach dem Essen gab es ein tolles Showprogramm mit Nicole, Mitch Keller, der Band Atemlos, den Flying Steps, Nino de Angelo, Frank Zander und vielen anderen.
Als „Leuchttürme“ für Zivilcourage und Nächstenliebe wurden Frank, Markus und Elias Zander von Günter Koschig und Martin Schilff auf der Bühne mit einem Leuchtturm der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) ausgezeichnet.
Den Inhalt dieser Initiative konnten die Langelsheimer auch Didi Hallervorden, Nino de Angelo u.v.a. erläutern. Die Künstlerlegenden waren nicht nur begeistert, sondern zeigten
beim Fotoshooting unter dem Weihnachtsbaum spontan „Gesicht für die GZK“!
Die Obdachlosen waren wieder glücklich und dankbar für die Einladung zu der fantastischen Weihnachtsfeier, die Geschenke und einfach für die Möglichkeit einen sorgenfreien Tag zu verbringen und sangen gemeinsam mit den Stars und HelferInnen Zander´s Song „nur nach
Hause gehen wir nicht!

WEISSER RING dankt Jürgen Reinecke für 15 Jahre Opferhilfe und Prävention!

Beim letzten Treffen des Weißen Ringes im Jahr 2025 konnte der Goslarer Außenstellenleiter Günter Koschig auch eine besondere Ehrung in Vertretung der Bundesvorsitzenden Barbara Richstein vornehmen und Jürgen Reinecke für seine 15jährige ehrenamtliche Mitarbeit und
beispielhaften Einsatz bei der Linderung der Not von Kriminalitätsopfern danken.
„Wenn ich auf diese Tätigkeit zurückblicke kann ich sagen, dass es für mich immer ein gutes Gefühl war, Betroffenen in einer schwierigen Lebenslage Beistand und Hilfe zukommen zu lassen. Allein schon das Zuhören war für viele Kriminalitätsopfer hilfreich, so Jürgen Reinecke“.
Koschig lobte die Zuverlässigkeit sowie die Empathie von seinem Mitarbeiter, wenn es
darum ging, die Betroffenen auf Gerichtsverhandlungen vorzubereiten und diese zu
Amtsgerichten oder zum Landgericht Braunschweig zu begleiten.
Ein besonderes Anliegen war Jürgen Reinecke auch immer, die Menschen vor
Kriminalitätsgefahren in seinen Vorträgen zu warnen.
„Die Schockanrufe sind in den letzten 10 Jahren ausgeufert. Ob falsche Enkel, Staatsanwälte, Ärzte oder Polizisten, alle wollten nur an Geld oder Wertsachen von meist älteren Menschen. Nach der Übergabe sind dann viele Opfer traumatisiert und verlieren das Vertrauen in ihre Mitmenschen,“ so Opferhelfer Jürgen Reinecke.
Sein Tipp bei solchen Anrufen: weder Polizei noch Ärzte fordern nach einem Unfall Bargeld oder Schmuck. Auf keinen Fall etwas an Fremde übergeben, sondern sofort auflegen und die Polizei über den Schockanruf in Kenntnis setzten.
Günter Koschig
Weißer Ring, Leiter AS Goslar,11.12.202

GZK sucht mit dem WEISSEN RING Alltagshelden 2025

Foto: WEISSER RING: Barbara Richstein, Bundesvorsitzende und Günter Koschig,
Außenstellenleiter in Goslar, suchen die „Zivilcourage Leuchttürme 2025“ für die GZK

Vorsitzende Barbara Richstein freut sich über neue Zivilcourage-Leuchttürme

Die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) ehrt seit 2010 jährlich couragierte
Bürgerinnen, die bei Straftaten oder Notsituationen im Landkreis Goslar und darüber hinaus nicht weggeschaut, sondern geholfen haben. In diesem Jahr konnten 9 Personen von prominenten Laudatoren bei der Polizeiinspektion Goslar für Ihren Einsatz im Jahr 2024 geehrt werden.
Für die nächsten Ehrungen im Frühjahr 2026 benötigt die Jury wieder die Mitwirkung der
Bevölkerung, um alle Preisträgerinnen mit persönlichen Urkunden und Kinokarten bzw. für herausragende Einsätze mit einem Pokal von prominenten Laudatoren ehren zu lassen.
Die Bundesvorsitzende des WEISSEN RINGES Barbara Richstein findet, dass Zivilcourage
keine Frage des Alters ist. „Jeder kann mal in eine bedrohliche Situation kommen, in der
couragiertes Handeln von Zeugen wertvoll. Allein das Betätigen des Notrufes 110 kann Leben retten. Die GZK findet ich wichtig, weil sie zum gefahrlosen Handeln auffordert und zugleich Empathie für die Opfer generiert“.
„Wir suchen keine Rambos, sondern Menschen, die mit kühlem Kopf die Lage beurteilen sowie die Polizei unter 110 angerufen haben“, so Jurymitglied Rodger Kerst, der Leiter der Polizeiinspektion Goslar.
Hinweise auf couragierte Sachverhalte 2025 nimmt Frau Kreft von der Polizei Goslar gern per Email bis zum 20. November entgegen: marion.kreft@polizei.niedersachsen.de.
Günter Koschig, Projektleiter der GZK, freut sich, dass bislang über 100 couragierte Bürger
von der Kampagne, quasi als „Leuchttürme“ für Zivilcourage“ ausgezeichnet werden
konnten. „Mit diesen Auszeichnungen, Plakatausstellungen, Aktionstagen sowie Unterrichten in Schulen, machen wir bundesweit Mut zur Zivilcourage, so Opferhelfer Koschig.

Marta Lattemann hatte schon vor 40 Jahren ein Herz für den Weißen Ring

Genau vor 40 Jahren empfing Marta Lattemann als Oberbürgermeisterin von Goslar das Team vom Weißen Ring auf der Rathausdiele, um den Eintritt der Stadt Goslar in die größte deutsche Opferhilfsorganisation zu verkünden. „Damit wollten wir den Focus auf den seinerzeit noch wenig bekannten Weißen Ring und seine wichtige Opfer- und Präventionsarbeit lenken“, so Marta Lattemann. Außenstellenleiter Günter Koschig nutzte nun dieses besondere Jubiläum, um sich bei der Grand Dame der örtlichen Politik mit einer Blumenampel zu bedanken. „Sie haben  uns damals eine wertvolle Starthilfe gegeben und bei den Treffen mit dem Fernsehstar (Sendung: Was bin ich?)  Hans Sachs oder Niedersachsens Innenminister Hasselmann in Goslar viele Opfer ermuntert, sich Hilfe vom Weißen Ring zu holen.

Sie hatten und haben immer noch ein großen Herz für Kriminalitätsopfer und Kriminalprävention,“so Koschig beim Gedankenaustausch im Hahnenkleer Hof.