Zum 31. Deutschen Präventionstag (DPT), der unter dem Schwerpunktthema „KI in der
Prävention“ stand, kamen über 2000 Experten aus 26 Ländern in Hannover zusammen.
KI ist eine grundlegende technologische Entwicklung, die inzwischen zahlreiche
gesellschaftliche Bereiche durchdringt und als eine Art „Querschnittstechnologie“ wirkt.
„Vor diesem Hintergrund stellt sich weniger die Frage, ob KI in Präventionskontexte
integriert werden kann, sondern vielmehr, wie sie präventive Praxis und Strategien
bereits heute verändert und künftig weiter prägen wird“, so der DPT-Geschäftsführer
Erich Marks. Unter den Mitwirkenden waren Martin Schilff und Günter Koschig aus
Goslar in einer Posterausstellung zur Gewalt- und Kriminalprävention mit
Unterrichtsmaterialien zum Thema „Zivilcourage in Grundschulen“ am Start. Die
gemeinsam mit Grundschulrektorin Claudia Kohl entwickelten Unterrichtsangebote,
fanden reges Interesse bei Lehrkräften und Präventionsräten. „Gerade im KI-Zeitalter gilt
es die Schulen mit solchen Präventionsangeboten zu unterstützen“, so Martin Schilff,
der als Ex-Polizist mit Koschig in Grundschulen den Kindern vermittelt, wie man in Gefahrensituationen richtig hilft, ohne sich dabei selbst zu gefährden sowie Empathie für Opfer zeigt. Am Stand des Weißen Ringes, der in diesem Jahr 50 Jahre für Opfer Hilfe und Prävention steht, zeigten die beiden Goslarer mit der Bundesvorsitzenden Barbara Richstein „Flagge“. Die Botschaft „Prävention ist Brandschutz, kein Feuerlöscher!“
hat Erich Marks jeweils bei seinen 31. Kongressen ausgegeben. „Für seine
wegweisenden Ideen, die Power, den Mut und die Strahlkraft, die hinter jedem Kongress stecken, zeichnet die Goslarer Zivilcouragekampagne Erich Mark zum Leuchtturm der Zivilcourage aus, so Projektleiter der GZK“, Günter Koschig. 2000 Kongressteilnehmer
applaudierten, als der Geehrte gerührt den großen Leuchtturm entgegennahm und das
Polizeiorchester Mecklenburg-Vorpommern einen Tusch spielte.

Ring) für Zivilcourage

und Harald Schmidt am Stand des Deutschen Forums für Kriminalprävention
Für seinen Einsatz zur Gewaltprävention in Schulen wurde Prof. Dr. Günter Dörr, der
ebenfalls wie Koschig im Fachbeirat Kriminalprävention des Weißen Ringes
ehrenamtlich tätig ist, mit einem Cartoon der GZK gedankt. Mit Fachvorträgen trugen die
weiteren Mitglieder des Fachbeirates, Prof. Dr. Dieter Hermann (Leiter), Prof.‘in Dr.
Gina Wollinger sowie Bernd Holthusen zum großen Erfolg des Kongresses bei.



Prävention


Günter Koschig, Projektleiter GZK
Fotos vom DPT (1) und GZK

