GZK dankt Löwenchefs Maria und Thomas Wietig für 30 jähriges Engagement

Seit über 30 Jahren unterstützt das Langelsheimer Gastronomenehepaar Maria und Thomas Wietig vom Hotel Zum Löwen den Weißen Ring. „Ob es der Support von Benefizparties oder die jährlichen Preisverleihungen an couragierte BürgerInnen im Rahmen der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) waren, die Wietig’s waren immer da, wenn man sie gebraucht hat“, so der Außenstellenleiter Günter Koschig. „Ihr habt nicht nur eine großartige Küche und große Events mit der Gewerkschaft der Polizei realisiert, sondern auch ein großes Herz für Kriminalitätsopfer, so Gewerkschafter Martin Schilff!“  Anlässlich ihres Geburtstages überraschten und dankten Schilff und Koschig als Jurymitglieder der GZK,  Maria und Thomas Wietig mit dem großen Leuchtturm der GZK.

Foto: v.r.n.l. Martin Schilff, Thomas Wietig, Maria Wietig, Günter Koschig bei der Übergabe der Auszeichnungen der GZK 

GZK beim Fest der Kulturen in Goslar präsent

Axel Dietsch, Moderator des diesjährigen Festes der Kulturen in Goslar, hatte kurzfristig einen Auftritt der GZK auf dem Marktplatz eingefädelt.Gemeinsam mit dem neuen Transparent.. Zivilcourage ist keine Hexerei …warb er mit dem Projektleiter Günter Koschig für mehr Zivilcourage und Opferschutz des Weißen Ringes, der bereits seit 50 Jahren dafür steht. Koschig lobte Künstler Dietsch für seinen Zivilcouragesong  „Achtsam und Cool“, den er erstmals bei Zivilcourageehrungen im Cineplex präsentierte. Beide warben bei den Gästen aus vielen Nationen in Notfällen zum Hinsehen, Handeln und Helfen sowie 110 anrufen auf. „Vielleicht gehören sie dann auch zu den nächsten Preisträgern, so Koschig. Als besonderes Highlight durften sich anschließend Kinder und Erwachsene mit Super Mario (Koschig) auf der Bühne und  an den  Ständen fotografieren lassen.

Moderator und Musiker Axel Dietsch mit GZK Initiator Günter Koschig

Das Fest der Kulturen der Stadt Goslar war auch diesmal ein voller Erfolg. Viele der 100 im Landkreis Goslar lebenden Nationen nutzten die Gelegenheit, sich zwei Tage lang auf dem Goslarer Marktplatz mit ihren landestypischen Besonderheiten zu präsentieren. Auf Einladung des Moderators Axel Dietsch konnte ich gemeinsam mit ihm vor den vielen Gästen Werbung für Zivilcourage und mehr Opferschutz machen.
Nachdem alle die Botschaften der Goslarer Zivilcouragekampagne verinnerlicht hatten, durften sich begeisterte Kinder und Erwachsene mit Super Mario fotografieren lassen.

Zivilcouragecourageoffensive 2026:  GZK und Wolfshäger Hexenbrut suchen mutige BürgerInnen aus dem Landkreis Goslar

Die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) setzt auch 2026 ihre Bemühungen fort, den Zivilcouragegedanken in der Bevölkerung fest zu implementieren. 

Dies geschah u.a. durch Unterrichte in Grund- sowie weiterführenden Schulen mit Fadi Saad aus Berlin, dem Auftritt beim Deutschen Präventionstag in
Hannover incl. Ehrung von Geschäftsführer Erich Marks vor 2000 Besuchern.

Zum 50jährigen Bestehen des Weißen Ringes konnte ein Aktionsplakates mit der Wolfshäger Hexenbrut:
„Zivilcourage ist keine Hexerei..HINSEHEN,HANDELN und HELFEN sowie 110 wählen!“, realisiert werden.

Thomas Velte und Günter Koschig haben es der Oberhexe Antje Wedde sowie ihrer Hexenbrut an der Innerstetalsperre übergeben, damit sie künftig bei ihren großen Auftritten für alle sichtbar, Mut zur Zivilcourage machen können.

Erstmals kam das Zivilcouragetransparent mit den Hexen beim Maschseefest in Hannover zum Einsatz. Unter den 2,3 Millionen Besuchern fand GZK-Initiator Günter Koschig an verschiedenen Stellen Verbündete: ob vor der NDR-Bühne mit Moderatorin Justine Westlake, Japanischen und Deutschen Sportstudenten vor der Bühne der Neuen Presse oder auf der Hauptmeile mit „normalen Besuchern“.

Die jährlichen Zivilcourageehrung mit den Partnern der Goslarer Zivilcourage-kampagne bei der Polizei Goslar, fand auch in diesem Jahr wieder großen  Anklang.

„Die GZK sucht für die Ehrungen 2027 keine Rambos, sondern BürgerInnen, die in Notsituationen geholfen haben, ohne sich selbst zu gefährden und Empathie für Opfer gezeigt haben,“ so Martin Schilff von der GZK-Jury. Hinweise auf couragierte Alltagshelden bitte an koschig@t-online.de.
 
Günter Koschig
Leiter Weißer Ring Goslar
GZK-Projektleiter

Buchautorin Tessa Koschig empowered Frauen

Gruppenfoto mit den Protagonisten des Tages

Die Leiterin Katrin Peters und ihr Team von der Jugendpflege Bad Harzburg hatten eine außergewöhnliche Präventions-veranstaltung mit 13 Institutionen und Akteurinnen auf die Beine gestellt. Gaby Drost, Goslarer Vertreterin der Bundesinitiative „Demokratie Leben“, hatte das Programm nicht nur finanziell ermöglicht, sondern war auch mit einem Infostand vor Ort. Josephine Peters startete den Tag mit einem Poetry-Slam bevor Kathrin Falkner, die Gleichstellungsbeauftrage des Landkreises Goslar, die Speakerin, Kriminalbeamtin, und Buchautorin, Persönlichkeits-Coaching Tessa Koschig ankündigte. Diese begeisterte mit einigen Kapiteln, „Diamond Skills“ und wertvollen Impulsen aus ihrem 482 seitigen Buch „Glow your own way“ das Publikum.

Auch an Tessa’s Bücherstand werben Sia, Angelika und Günter Koschig für Zivilcourage

Tessa Koschig, die sich in ihren zahlreichen Professionen für Selbstbestimmung, Feminismus, Gleichberechtigung und Zivilcourage einsetzt, ermutigte mit ihrer interaktiven Lesung das Publikum, mutig den eigenen Weg zu gehen und seinen Selbstwert dabei nie zu vergessen.

Werben für Zivilcourage am Weißen Ring Stand: Gaby Drost, Kathrin Falkner, Tessa und Günter Koschig

Der Weiße Ring, der mit einem Infostand im Schloss vertreten war, bestätigt, dass es vielen Bürgern an Selbstbewusstsein und Mut fehlt, um bei beobachteten Straftaten den Opfern zu helfen. Deshalb wurde die Goslarer Zivilcouragekampagne ins Leben gerufen, die Basics des Helfens vermittelt, ohne sich dabei selbst zu gefährden. Tessa Koschig war eine der ersten der inzwischen 116 GZK Gesichtern, die bundesweit Mut zur Zivilcourage machen.

Erna Lemke von „Wild und Stark“ erläutert Tessa Koschig ihr Präventionsprogramm in Schulen

Drei Fragen an Antje Wedde, die „Oberhexe“ der Wolfshäger Hexenbrut zur Zivilcourage von Günter Koschig-Plakat für 50 Jahre WEISSER RING

Antje Wedde leitet seit gut 20 Jahren die Wolfshäger Hexenbrut, um u.a. das Harzer Brauchtum zu bewahren. Zur diesjährigen Walpurgisfeier
in Wolfshagen kamen 16000 Besucher, um mit den 40 Hexen in den Mai zu tanzen. Günter Koschig, Leiter der Außenstelle Goslar des Weißen Ringes  stellt der „Oberhexe“ drei Fragen…

Antje Wedde, herzlichen Glückwunsch zum großen Erfolg. Warum stand vor eurem furiosen Auftritt noch ein Shooting mit dem Weißen Ring auf dem Zettel?

Vom Außenstellenleiter Günter Koschig haben wir erfahren, dass der Weiße Ring in diesem Jahr seit 50 Jahren für Opferhilfe und Prävention steht.
Die Idee, ein Plakat mit dem Statement „Zivilcourage ist keine Hexerei, wähl 110!“  anzufertigen, haben wir gerne unterstützt.
Denn plötzlich Zeuge einer Gewalttat zu werden, dass kann schließlich jedem passieren.

Wie reagiert man als „Oberhexe“ der Wolfshäger Hexenbrut?

Natürlich helfen hier unsere Hexensprüche nicht wirklich. Das Motto der Goslarer Zivilcourgekampagne (GZK) „Hinsehen, Handeln, Helfen
und sich dabei nicht in Gefahr zu bringen“ ist sicherlich besser. Die 110-Notrufnummer der Polizei zu wählen, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen
und Empathie für das Opfer zu zeigen, kann schließlich jede/r.

Warum helfen viele Menschen, ob bei Straftaten oder Verkehrsunfällen, nicht??

Weil die meisten Menschen es nicht gelernt haben, richtig zu helfen und Angst vor dem Versagen oder den Folgen in einer Gerichtsverhandlung
haben. Wie beim Erste Hilfe Unterricht, müsste es einen Zivilcourageunterricht in jeder Grundschule geben. Dass Martin Schilff und Günter Koschig

vom der GZK die Kinder in der Grundschule Lautenthal/Wolfshagen am Harz seit Jahren über das Thema Zivilcourage informieren, finden wir klasse.

Dadurch bekommen sie die nötigen Handlungskompetenzen für den Ernstfall!    

DPT Geschäftsführer Erich Marks zum Leuchtturm für Zivilcourage ausgezeichnet

Zum 31. Deutschen Präventionstag (DPT), der unter dem Schwerpunktthema „KI in der
Prävention“ stand, kamen über 2000 Experten aus 26 Ländern in Hannover zusammen.

KI ist eine grundlegende technologische Entwicklung, die inzwischen zahlreiche
gesellschaftliche Bereiche durchdringt und als eine Art „Querschnittstechnologie“ wirkt.
„Vor diesem Hintergrund stellt sich weniger die Frage, ob KI in Präventionskontexte
integriert werden kann, sondern vielmehr, wie sie präventive Praxis und Strategien
bereits heute verändert und künftig weiter prägen wird“, so der DPT-Geschäftsführer
Erich Marks. Unter den Mitwirkenden waren Martin Schilff und Günter Koschig aus
Goslar in einer Posterausstellung zur Gewalt- und Kriminalprävention mit
Unterrichtsmaterialien zum Thema „Zivilcourage in Grundschulen“ am Start. Die
gemeinsam mit Grundschulrektorin Claudia Kohl entwickelten Unterrichtsangebote,
fanden reges Interesse bei Lehrkräften und Präventionsräten. „Gerade im KI-Zeitalter gilt
es die Schulen mit solchen Präventionsangeboten zu unterstützen“, so Martin Schilff,
der als Ex-Polizist mit Koschig in Grundschulen den Kindern vermittelt, wie man in Gefahrensituationen richtig hilft, ohne sich dabei selbst zu gefährden sowie Empathie für Opfer zeigt. Am Stand des Weißen Ringes, der in diesem Jahr 50 Jahre für Opfer Hilfe und Prävention steht, zeigten die beiden Goslarer mit der Bundesvorsitzenden Barbara Richstein „Flagge“. Die Botschaft „Prävention ist Brandschutz, kein Feuerlöscher!“
hat Erich Marks jeweils bei seinen 31. Kongressen ausgegeben. „Für seine
wegweisenden Ideen, die Power, den Mut und die Strahlkraft, die hinter jedem Kongress stecken, zeichnet die Goslarer Zivilcouragekampagne Erich Mark zum Leuchtturm der Zivilcourage aus, so Projektleiter der GZK“, Günter Koschig. 2000 Kongressteilnehmer
applaudierten, als der Geehrte gerührt den großen Leuchtturm entgegennahm und das
Polizeiorchester Mecklenburg-Vorpommern einen Tusch spielte.

Martin Schilff (GdP) und Günter Koschig werben mit Barbara Richstein (beide Weißer
Ring) für Zivilcourage
Prof. Günter Dörr freut sich über den GZK-Cartoon von Martin Schilff, Günter Koschig
und Harald Schmidt am Stand des Deutschen Forums für Kriminalprävention

Für seinen Einsatz zur Gewaltprävention in Schulen wurde Prof. Dr. Günter Dörr, der
ebenfalls wie Koschig im Fachbeirat Kriminalprävention des Weißen Ringes
ehrenamtlich tätig ist, mit einem Cartoon der GZK gedankt. Mit Fachvorträgen trugen die
weiteren Mitglieder des Fachbeirates, Prof. Dr. Dieter Hermann (Leiter), Prof.‘in Dr.
Gina Wollinger sowie Bernd Holthusen zum großen Erfolg des Kongresses bei.

Celine Sturm und Anne Werner, die Präventionsexpertinnen werden mit „Super Mario“ für Zivilcourage
Die GZK ist jetzt auch Mitglied im „Bundesnetzwerk Zivilcourage“
Prof. Dr. Dieter Hermann wirbt am Stand des Weißen Ringes für Opferschutz und
Prävention
Bernd Holthusen vom Deutschen Jugendinstitut aus München an seinem Stand
Prof. Dr. Gina Wollinger bei ihrem Eröffnungsvortrag zum Thema KI

Günter Koschig, Projektleiter GZK

Fotos vom DPT (1) und GZK

Leuchtturmübergabe der GZK an Erich Marks durch Martin Schilff (l) und Günter Koschig

Koschig und Schilff zeichneten Frank Zander mit GZK-Zivilcourage-Leuchtturm aus!Helfer bei der 31. Weihnachtsfeier für Bedürftige und Obdachlose von Frank Zander in Frank Zander: „Man nutzt sich nicht ab, wenn man arme Menschen umarmt!“

Foto mit Frank Zander bei der Leuchtturmübergabe durch Schilff und Koschig  von Marc Vorwerk

Zum wiederholten Male nahmen die Langelsheimer Günter Koschig und Martin Schilff als Vertreter der Goslarer Zivilcouragekampagne und der Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei an der Weihnachtsfeier für Bedürftige und Obdachlose im Berliner Estrel-Hotel
als Helfer teil.
Sie durften zusammen mit Frank Zander, seinem Sohn Markus und seinem Enkel Elias die 2500 Gäste am Eingang begrüßen, bevor diese warme Unterwäsche und Strümpfe,
Schlafsäcke, Kinderspielsachen, Tiernahrung oder einen Haarschnitt als Weihnachtsgeschenk bekamen.

Im großen Saal des Berliner Estrel-Hotels wurden die ausgelosten Bedürftigen köstlich
bewirtet. Neben den ehrenamtlichen HelferInnen wurden sie von 80 Prominenten aus Politik, Film und Fernsehen (u.a. Regierender Bürgermeister Wegner, Ministerin Giffey, Ministerpräsident Woidke, Barbara Richstein -Vorsitzende WEISSER RING, Didi Hallervorden, dem 80-Euro Mann Waldi Lehnerts, Boxtrainer Ulli Wegner mit Ex-Weltmeister Arthur Abraham, Wolfgang Lippert, Gregor Gysi etc.) mit köstlichen Gänsekeulen, Rotkohl, Klößen, Nachtisch und Getränken bedient.
Nach dem Essen gab es ein tolles Showprogramm mit Nicole, Mitch Keller, der Band Atemlos, den Flying Steps, Nino de Angelo, Frank Zander und vielen anderen.
Als „Leuchttürme“ für Zivilcourage und Nächstenliebe wurden Frank, Markus und Elias Zander von Günter Koschig und Martin Schilff auf der Bühne mit einem Leuchtturm der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) ausgezeichnet.
Den Inhalt dieser Initiative konnten die Langelsheimer auch Didi Hallervorden, Nino de Angelo u.v.a. erläutern. Die Künstlerlegenden waren nicht nur begeistert, sondern zeigten
beim Fotoshooting unter dem Weihnachtsbaum spontan „Gesicht für die GZK“!
Die Obdachlosen waren wieder glücklich und dankbar für die Einladung zu der fantastischen Weihnachtsfeier, die Geschenke und einfach für die Möglichkeit einen sorgenfreien Tag zu verbringen und sangen gemeinsam mit den Stars und HelferInnen Zander´s Song „nur nach
Hause gehen wir nicht!

Axel Dietsch Zivilcouragesong begeistert am Goslarer Museumsufer
WEISSER RING präsentiert die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK)

Auf Einladung von Organisator Axel Dietsch war die GZK erstmals beim
Freitags-Kick-Off mit am Start. Am 19.9., dem bundesweiten Tag der
Zivilcourage, präsentierte Moderator Dietsch zunächst seinen einmaligen
Zivilcouragesong „Achtsam und Cool“. In diesem Lied werden Not- und Gewaltsituationen treffend beschrieben, die alle mit Zivilcourage und dem „110 Anruf“
bei der Polizei gelöst werden. Günter Koschig, der Initiator der GZK, und sein
Team dankten Dietsch für sein grandioses Engagement mit einer großen Zivilcouragefahne sowie einer Zivilcouragekelle und informierten die bis zu 150 Gäste über die Kernbotschaften der GZK. „Hinsehen, handeln und helfen, ohne sich
dabei selbst zu gefährden“!
Das haben in 15 Jahren über 100 Menschen im Landkreis Goslar so gut
gemacht, dass sie von der Jury und prominenten Laudatoren mit dem
Zivilcouragepreis der GZK ausgezeichnet wurden.
Die von Thomas Velte (GZK-Team) neu gestalteten Zivilcourageflyer fanden
ebenso reisenden Absatz, wie die Informationen von Deniz Akinci am Stand des WEISSEN RINGES. Ein weiteres Highlight waren die Fotoshootings mit „Super Mario“, alias dem verkleideten Günter Koschig, der für auch für den Notruf 110 warb.
Mit musikalischen Highlights u.a. von Frederick Buckle mit seinem Goslar-Song
und Tim Niehus mit „Fußball all-inclusive“ sowie dem 10jährigen Emil, ging bei
strahlendem Sonnenschein eine besondere Kick-Off-Veranstaltung zu Ende,
in der auch der Opferschutz und die Prävention des WEISSEN RINGES im
Fokus standen.

Günter Koschig,
Außenstellenleiter Weißer Ring Goslar und Projektleiter GZK

Diverse Fotos: privat

Holzberg-Dessous & Mehr und Weißer Ring gegen häusliche GewaltAktion mit Super Mario, Glücksrad und Infos am 5.9.2025, 18.00 Uhr

Jeden 1. Freitag im Monat können u.a. Familien beim Abendshopping mit  
verlängerten Öffnungszeiten in entspannter Atmosphäre in Goslar auch bei  
Holzberg-Dessous & Mehr stöbern.
Besitzerin Cornelia Greb, seit Jahren Mitglied im Förderverein des Frauenhauses Goslar und Günter Koschig, seit 40 Jahren Außenstellenleiter des Weißen Ringes in Goslar, wollen am 5. September, ab 18.00 Uhr, das besondere Einkaufserlebnis nutzen, um über die wieder einmal gestiegene häusliche Gewalt aufmerksam machen.
Die ist laut aktueller Statistik des Bundeskriminalamtes 2024 um 3,7 Prozent gestiegen. Zu den bundesweit 266.000 erfassten Betroffenen (in Niedersachsen 32.000)  kommen leider noch sehr viele Opfer dazu, die im sogenannten Dunkelfeld verborgen bleiben, so Koschig, der im Jahre 2002 das Goslarer Netzwerk gegen häusliche Gewalt mit initiiert hatte. Damals konnten 40 – 80 Betroffenen, seit 2006 durch die Einrichtung einer Beratungsstelle gegen häusliche Gewalt (BISS), inzwischen mehreren 100 Betroffenen jährlich geholfen werden. Unter dem Einkaufsmotto „Bella Italia“ dreht Koschig als der „Italienische Klempner Super Mario“ am 5.September nicht nur am Glücksrad und verteilt Preise mit seiner Kollegin vom Weißen Ring, sondern gibt auch Informationen zu Hilfemöglichkeiten im bzw. vor dem Geschäft in der Hokenstraße in Goslar.  
Cornelia Greb, die diese einmalige Aktion auch finanziell unterstützt, möchte den Frauen (fast 80 Prozent sind von Partnerschaftsgewalt betroffen) Mut machen, sich Hilfe zu holen, um den Gewaltkreislauf zu durchbrechen.  

Koschig/Greb, 5.Sept. 2025