Die Leiterin Katrin Peters und ihr Team von der Jugendpflege Bad Harzburg hatten eine außergewöhnliche Präventions-veranstaltung mit 13 Institutionen und Akteurinnen auf die Beine gestellt. Gaby Drost, Goslarer Vertreterin der Bundesinitiative „Demokratie Leben“, hatte das Programm nicht nur finanziell ermöglicht, sondern war auch mit einem Infostand vor Ort. Josephine Peters startete den Tag mit einem Poetry-Slam bevor Kathrin Falkner, die Gleichstellungsbeauftrage des Landkreises Goslar, die Speakerin, Kriminalbeamtin, und Buchautorin, Persönlichkeits-Coaching Tessa Koschig ankündigte. Diese begeisterte mit einigen Kapiteln, „Diamond Skills“ und wertvollen Impulsen aus ihrem 482 seitigen Buch „Glow your own way“ das Publikum.
Auch an Tessa’s Bücherstand werben Sia, Angelika und Günter Koschig für Zivilcourage
Tessa Koschig, die sich in ihren zahlreichen Professionen für Selbstbestimmung, Feminismus, Gleichberechtigung und Zivilcourage einsetzt, ermutigte mit ihrer interaktiven Lesung das Publikum, mutig den eigenen Weg zu gehen und seinen Selbstwert dabei nie zu vergessen.
Werben für Zivilcourage am Weißen Ring Stand: Gaby Drost, Kathrin Falkner, Tessa und Günter Koschig
Der Weiße Ring, der mit einem Infostand im Schloss vertreten war, bestätigt, dass es vielen Bürgern an Selbstbewusstsein und Mut fehlt, um bei beobachteten Straftaten den Opfern zu helfen. Deshalb wurde die Goslarer Zivilcouragekampagne ins Leben gerufen, die Basics des Helfens vermittelt, ohne sich dabei selbst zu gefährden. Tessa Koschig war eine der ersten der inzwischen 116 GZK Gesichtern, die bundesweit Mut zur Zivilcourage machen.
Erna Lemke von „Wild und Stark“ erläutert Tessa Koschig ihr Präventionsprogramm in Schulen
Antje Wedde leitet seit gut 20 Jahren die Wolfshäger Hexenbrut, um u.a. das Harzer Brauchtum zu bewahren. Zur diesjährigen Walpurgisfeier in Wolfshagen kamen 16000 Besucher, um mit den 40 Hexen in den Mai zu tanzen. Günter Koschig, Leiter der Außenstelle Goslar des Weißen Ringes stellt der „Oberhexe“ drei Fragen…
Antje Wedde, herzlichen Glückwunsch zum großen Erfolg. Warum stand vor eurem furiosen Auftritt noch ein Shooting mit dem Weißen Ring auf dem Zettel?
Vom Außenstellenleiter Günter Koschig haben wir erfahren, dass der Weiße Ring in diesem Jahr seit 50 Jahren für Opferhilfe und Prävention steht. Die Idee, ein Plakat mit dem Statement „Zivilcourage ist keine Hexerei, wähl 110!“ anzufertigen, haben wir gerne unterstützt. Denn plötzlich Zeuge einer Gewalttat zu werden, dass kann schließlich jedem passieren.
Wie reagiert man als „Oberhexe“ der Wolfshäger Hexenbrut?
Natürlich helfen hier unsere Hexensprüche nicht wirklich. Das Motto der Goslarer Zivilcourgekampagne (GZK) „Hinsehen, Handeln, Helfen und sich dabei nicht in Gefahr zu bringen“ ist sicherlich besser. Die 110-Notrufnummer der Polizei zu wählen, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen und Empathie für das Opfer zu zeigen, kann schließlich jede/r.
Warum helfen viele Menschen, ob bei Straftaten oder Verkehrsunfällen, nicht??
Weil die meisten Menschen es nicht gelernt haben, richtig zu helfen und Angst vor dem Versagen oder den Folgen in einer Gerichtsverhandlung haben. Wie beim Erste Hilfe Unterricht, müsste es einen Zivilcourageunterricht in jeder Grundschule geben. Dass Martin Schilff und Günter Koschig
vom der GZK die Kinder in der Grundschule Lautenthal/Wolfshagen am Harz seit Jahren über das Thema Zivilcourage informieren, finden wir klasse.
Dadurch bekommen sie die nötigen Handlungskompetenzen für den Ernstfall!
Zum 31. Deutschen Präventionstag (DPT), der unter dem Schwerpunktthema „KI in der Prävention“ stand, kamen über 2000 Experten aus 26 Ländern in Hannover zusammen.
KI ist eine grundlegende technologische Entwicklung, die inzwischen zahlreiche gesellschaftliche Bereiche durchdringt und als eine Art „Querschnittstechnologie“ wirkt. „Vor diesem Hintergrund stellt sich weniger die Frage, ob KI in Präventionskontexte integriert werden kann, sondern vielmehr, wie sie präventive Praxis und Strategien bereits heute verändert und künftig weiter prägen wird“, so der DPT-Geschäftsführer Erich Marks. Unter den Mitwirkenden waren Martin Schilff und Günter Koschig aus Goslar in einer Posterausstellung zur Gewalt- und Kriminalprävention mit Unterrichtsmaterialien zum Thema „Zivilcourage in Grundschulen“ am Start. Die gemeinsam mit Grundschulrektorin Claudia Kohl entwickelten Unterrichtsangebote, fanden reges Interesse bei Lehrkräften und Präventionsräten. „Gerade im KI-Zeitalter gilt es die Schulen mit solchen Präventionsangeboten zu unterstützen“, so Martin Schilff, der als Ex-Polizist mit Koschig in Grundschulen den Kindern vermittelt, wie man in Gefahrensituationen richtig hilft, ohne sich dabei selbst zu gefährden sowie Empathie für Opfer zeigt. Am Stand des Weißen Ringes, der in diesem Jahr 50 Jahre für Opfer Hilfe und Prävention steht, zeigten die beiden Goslarer mit der Bundesvorsitzenden Barbara Richstein „Flagge“. Die Botschaft „Prävention ist Brandschutz, kein Feuerlöscher!“ hat Erich Marks jeweils bei seinen 31. Kongressen ausgegeben. „Für seine wegweisenden Ideen, die Power, den Mut und die Strahlkraft, die hinter jedem Kongress stecken, zeichnet die Goslarer Zivilcouragekampagne Erich Mark zum Leuchtturm der Zivilcourage aus, so Projektleiter der GZK“, Günter Koschig. 2000 Kongressteilnehmer applaudierten, als der Geehrte gerührt den großen Leuchtturm entgegennahm und das Polizeiorchester Mecklenburg-Vorpommern einen Tusch spielte.
Martin Schilff (GdP) und Günter Koschig werben mit Barbara Richstein (beide Weißer
Ring) für Zivilcourage Prof. Günter Dörr freut sich über den GZK-Cartoon von Martin Schilff, Günter Koschig
und Harald Schmidt am Stand des Deutschen Forums für Kriminalprävention
Für seinen Einsatz zur Gewaltprävention in Schulen wurde Prof. Dr. Günter Dörr, der ebenfalls wie Koschig im Fachbeirat Kriminalprävention des Weißen Ringes ehrenamtlich tätig ist, mit einem Cartoon der GZK gedankt. Mit Fachvorträgen trugen die weiteren Mitglieder des Fachbeirates, Prof. Dr. Dieter Hermann (Leiter), Prof.‘in Dr. Gina Wollinger sowie Bernd Holthusen zum großen Erfolg des Kongresses bei.
Celine Sturm und Anne Werner, die Präventionsexpertinnen werden mit „Super Mario“ für ZivilcourageDie GZK ist jetzt auch Mitglied im „Bundesnetzwerk Zivilcourage“ Prof. Dr. Dieter Hermann wirbt am Stand des Weißen Ringes für Opferschutz und PräventionBernd Holthusen vom Deutschen Jugendinstitut aus München an seinem StandProf. Dr. Gina Wollinger bei ihrem Eröffnungsvortrag zum Thema KI
Günter Koschig, Projektleiter GZK
Fotos vom DPT (1) und GZK
Leuchtturmübergabe der GZK an Erich Marks durch Martin Schilff (l) und Günter Koschig
Foto mit Frank Zander bei der Leuchtturmübergabe durch Schilff und Koschig von Marc Vorwerk
Zum wiederholten Male nahmen die Langelsheimer Günter Koschig und Martin Schilff als Vertreter der Goslarer Zivilcouragekampagne und der Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei an der Weihnachtsfeier für Bedürftige und Obdachlose im Berliner Estrel-Hotel als Helfer teil. Sie durften zusammen mit Frank Zander, seinem Sohn Markus und seinem Enkel Elias die 2500 Gäste am Eingang begrüßen, bevor diese warme Unterwäsche und Strümpfe, Schlafsäcke, Kinderspielsachen, Tiernahrung oder einen Haarschnitt als Weihnachtsgeschenk bekamen.
Im großen Saal des Berliner Estrel-Hotels wurden die ausgelosten Bedürftigen köstlich bewirtet. Neben den ehrenamtlichen HelferInnen wurden sie von 80 Prominenten aus Politik, Film und Fernsehen (u.a. Regierender Bürgermeister Wegner, Ministerin Giffey, Ministerpräsident Woidke, Barbara Richstein -Vorsitzende WEISSER RING, Didi Hallervorden, dem 80-Euro Mann Waldi Lehnerts, Boxtrainer Ulli Wegner mit Ex-Weltmeister Arthur Abraham, Wolfgang Lippert, Gregor Gysi etc.) mit köstlichen Gänsekeulen, Rotkohl, Klößen, Nachtisch und Getränken bedient. Nach dem Essen gab es ein tolles Showprogramm mit Nicole, Mitch Keller, der Band Atemlos, den Flying Steps, Nino de Angelo, Frank Zander und vielen anderen. Als „Leuchttürme“ für Zivilcourage und Nächstenliebe wurden Frank, Markus und Elias Zander von Günter Koschig und Martin Schilff auf der Bühne mit einem Leuchtturm der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) ausgezeichnet. Den Inhalt dieser Initiative konnten die Langelsheimer auch Didi Hallervorden, Nino de Angelo u.v.a. erläutern. Die Künstlerlegenden waren nicht nur begeistert, sondern zeigten beim Fotoshooting unter dem Weihnachtsbaum spontan „Gesicht für die GZK“! Die Obdachlosen waren wieder glücklich und dankbar für die Einladung zu der fantastischen Weihnachtsfeier, die Geschenke und einfach für die Möglichkeit einen sorgenfreien Tag zu verbringen und sangen gemeinsam mit den Stars und HelferInnen Zander´s Song „nur nach Hause gehen wir nicht!
Auf Einladung von Organisator Axel Dietsch war die GZK erstmals beim Freitags-Kick-Off mit am Start. Am 19.9., dem bundesweiten Tag der Zivilcourage, präsentierte Moderator Dietsch zunächst seinen einmaligen Zivilcouragesong „Achtsam und Cool“. In diesem Lied werden Not- und Gewaltsituationen treffend beschrieben, die alle mit Zivilcourage und dem „110 Anruf“ bei der Polizei gelöst werden. Günter Koschig, der Initiator der GZK, und sein Team dankten Dietsch für sein grandioses Engagement mit einer großen Zivilcouragefahne sowie einer Zivilcouragekelle und informierten die bis zu 150 Gäste über die Kernbotschaften der GZK. „Hinsehen, handeln und helfen, ohne sich dabei selbst zu gefährden“! Das haben in 15 Jahren über 100 Menschen im Landkreis Goslar so gut gemacht, dass sie von der Jury und prominenten Laudatoren mit dem Zivilcouragepreis der GZK ausgezeichnet wurden. Die von Thomas Velte (GZK-Team) neu gestalteten Zivilcourageflyer fanden ebenso reisenden Absatz, wie die Informationen von Deniz Akinci am Stand des WEISSEN RINGES. Ein weiteres Highlight waren die Fotoshootings mit „Super Mario“, alias dem verkleideten Günter Koschig, der für auch für den Notruf 110 warb. Mit musikalischen Highlights u.a. von Frederick Buckle mit seinem Goslar-Song und Tim Niehus mit „Fußball all-inclusive“ sowie dem 10jährigen Emil, ging bei strahlendem Sonnenschein eine besondere Kick-Off-Veranstaltung zu Ende, in der auch der Opferschutz und die Prävention des WEISSEN RINGES im Fokus standen.
Günter Koschig, Außenstellenleiter Weißer Ring Goslar und Projektleiter GZK
Jeden 1. Freitag im Monat können u.a. Familien beim Abendshopping mit verlängerten Öffnungszeiten in entspannter Atmosphäre in Goslar auch bei Holzberg-Dessous & Mehr stöbern. Besitzerin Cornelia Greb, seit Jahren Mitglied im Förderverein des Frauenhauses Goslar und Günter Koschig, seit 40 Jahren Außenstellenleiter des Weißen Ringes in Goslar, wollen am 5. September, ab 18.00 Uhr, das besondere Einkaufserlebnis nutzen, um über die wieder einmal gestiegene häusliche Gewalt aufmerksam machen. Die ist laut aktueller Statistik des Bundeskriminalamtes 2024 um 3,7 Prozent gestiegen. Zu den bundesweit 266.000 erfassten Betroffenen (in Niedersachsen 32.000) kommen leider noch sehr viele Opfer dazu, die im sogenannten Dunkelfeld verborgen bleiben, so Koschig, der im Jahre 2002 das Goslarer Netzwerk gegen häusliche Gewalt mit initiiert hatte. Damals konnten 40 – 80 Betroffenen, seit 2006 durch die Einrichtung einer Beratungsstelle gegen häusliche Gewalt (BISS), inzwischen mehreren 100 Betroffenen jährlich geholfen werden. Unter dem Einkaufsmotto „Bella Italia“ dreht Koschig als der „Italienische Klempner Super Mario“ am 5.September nicht nur am Glücksrad und verteilt Preise mit seiner Kollegin vom Weißen Ring, sondern gibt auch Informationen zu Hilfemöglichkeiten im bzw. vor dem Geschäft in der Hokenstraße in Goslar. Cornelia Greb, die diese einmalige Aktion auch finanziell unterstützt, möchte den Frauen (fast 80 Prozent sind von Partnerschaftsgewalt betroffen) Mut machen, sich Hilfe zu holen, um den Gewaltkreislauf zu durchbrechen.
Die Ausstellung der Surf-Interessengemeinschaft S.I.G.I. mit Werken des Künstlers Thomas Velte zum Thema Wassersport in der Asklepios Klinik Schildautal in Seesen wird verlängert – bis zum Herbst:
Aktionstag: am Donnerstag, 6. Juni 2024, 11 bis 16 Uhr
Günter Koschig und Ralf Möller
Der weltbekannte Schauspieler und ehemalige Bodybuilder aus Los Angeles lobt anlässlich der Ausstellung die Experten-Aktion und fordert mehr Zivilcourage
DRLG informiert am Aktionstag, Reanimations-Training – Gefahren beim Wassersport und Erste-Hilfe-Tipps
Seesen, Los Angeles 27. Mai 2024. Am Rande der Wassersport-Ausstellung in der Asklepios Klinik Schildautal hat sich nun der Hollywood-Schauspieler und frühere Bodybuilder, Ralf Moeller, aus Los Angeles zu Wort gemeldet. Der weltbekannte deutsche Schauspieler lobt anlässlich der Ausstellung die Experten-Aktion und fordert mehr Zivilcourage. Der Action-Star aus Kalifornien fordert in einer „Grußbotschaft“ mehr Courage von Schwimmern, um im Ernstfall Menschen vor dem Ertrinkungstod zu retten. Zugleich dankte er Ärzt:innen und Pflegekräften für ihren Einsatz bei Patient:innen, auch Asklepios in der Region Harz.
Unterdessen wird die Ausstellung der Surf-Interessengemeinschaft S.I.G.I. mit Werken des Künstlers Thomas Velte in der Asklepios Klinik Schildautal in Seesen nun verlängert – bis zum Herbst. Am Donnerstag, den 6. Juni 2024, zwischen 11 und 16 Uhr gibt es anlässlich der Ausstellungsverlängerung einen großen Aktionstag.
Dr. Norbert Eidam, stellvertretender Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Langelsheim, wird mit Surfboard, Rettungsbrett vor Ort sein, um über die Arbeit der ehrenamtlichen Lebensretter zu informieren – und zusammen mit Asklepios für die Gefahren des Wassersports zu sensibilisieren, zudem Tipps geben, wie man Risiken vermeidet und bei Unfällen schnell als Laie helfen kann. Ärzte und Pflegekräfte der Asklepios-Klinik Schildautal werden an einer Puppe demonstrieren und erklären, wie man Menschen wiederbelebt, mit Reanimation schnell Leben retten kann. Weitere Aktion: S.I.G.I.-Mitglied Sabine Kohl stellt in der Klinik als Autorin des neuen SUP Guide‘s „Zwischen Harz & Heide“ am Aktionstag in Seesen erstmals die schönsten SUP-Reviere in der Region vor. Die begeisterte Wassersportlerin gibt auch Tipps und beantwortet Fragen zu gefahrlosem Paddeln auf allen in ihrem Buch beschriebenen Gewässern.
Der Hollywood-Star und frühere „Mr. Universum“ – er befindet sich gerade bei Dreharbeiten in den USA – lobt die Initiative von DLRG und Asklepios sowie den Aktionstag mit den Experten-Tipps. Ralf Moeller: „Als ich vor 40 Jahren in Recklinghausen meine Ausbildung zum Schwimmmeister gemacht habe, konnten viel mehr Menschen schwimmen, als es heute der Fall ist! Deshalb finde ich die Initiative meines Freundes Günter Koschig, internationaler SUP-Instructor und Kamerad der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft in der Ortgruppe Langelsheim, und der Asklepios Klinik Schildautal zur Ausstellung mit dem Thema Wassersport und zum Aktionstag, um lebensrettende Tipps zur Wasserrettung zu geben, klasse und wichtig. Man muss mehr Menschen für das Thema sensibilisieren.“
Der in Kalifornien lebende deutsche Leinwandstar ist sich mit Koschig einig, dass es besorgniserregend ist, dass nur die Hälfte der Deutschen gut schwimmen können! Ebenso der von der DLRG erhobene Wert, dass 20 Prozent der Kinder in Deutschland nicht schwimmen können! „Hier setzen wir mit Schwimmkursen für Kinder an“, so Norbert Eidam von der Ortsgruppe Langelsheim, die auch die Wachstation an der Innerstetalsperre betreibt. Ralf Moeller dankt den DLRG-Kameraden dafür und fordert zugleich mehr Courage von Schwimmern, um im Ernstfall Menschen vor dem Ertrinkungstod zu retten. Moeller sagte: „Wichtig ist, dass man nicht untätig ist, jeder kann und muss irgendetwas tun, wenn er den Ernstfall erlebt.“ „Im Rahmen der Goslarer Zivilcourage-Ehrungen, deren Gesicht auch Ralf Moeller ist, wurden solche Wasserretter bereits ausgezeichnet hat“, so Günter Koschig (oben auf dem Foto neben Ralf Moeller).
Moeller dankte in seiner Grußbotschaft auch den vielen Menschen, die sich bundesweit in Kliniken für Verletzte und Kranke einsetzen, auch den Mitarbeiter:innen der Asklepios Region Harz, dazu gehört auch die Schildautal-Klinik, wo die Ausstellung und der Aktionstag stattfinden. Moeller sagte: „Mein Dank und mein Respekt gilt den Mitarbeiter:innen bei Asklepios, aber auch den engagierten Helfern in anderen Gesundheitseinrichtungen, die täglich mit viel Herzblut und Engagement das Beste geben für die Patientinnen und Patienten.“
Thomas Velte
Die Ausstellung läuft seit April, zeigt auf elf Präsentationswänden rund 20 Cartoons – zudem Fotos und Informationen, die außer auf die Freuden auch auf die Risiken und Gefahren des Wassersports hinweisen und Tipps geben, wie man diese vermeidet. „Natürlich muss man beim Wassersport bestimmte Regeln und Vorsichtsmaßnahmen beachten“, sagt SUP-Instruktor Günter Koschig, Mit-Initiator und Mitorganisator der Ausstellung, ehrenamtlich in verschiedenen Organisationen sozial engagiert und früher von Beruf Kriminalbeamter. „Wir freuen uns, dass wir die Ausstellung bei uns non noch länger präsentieren können“, sagt René Klinger, Geschäftsführer der Asklepios Klinik Schildautal Seesen. „Im Ernstfall, wenn es beim Wassersport Unfälle geben sollte, kann es sein, dass wir als Klinik involviert sind und dann auch gefordert“ – es sei aber auch die Prävention wichtig, etwa, Bürger:innen das Thema Reanimation näherzubringen. „Jeder kann, wenn er die einfachen Regeln der Wiederbelebung gelernt hat, im Notfall mit wenigen Handgriffen in Minuten Leben retten“, sagt Klinger. „Auch dafür möchten wir im Rahmen dieser Ausstellung sensibilisieren.“ Das Thema Wassersport hat viele Facetten, auch im Harz. Beispielsweise auf der Innerstetalsperre unweit der Klinik herrscht ab Frühjahr Hochbetrieb, außer Badegästen sind dort auch Segler unterwegs, Paddel- und Tretboote, Surfer, aber eben auch Stand-up-Paddler, mit ihrem „SUP“ genannt. Unter anderem agiert dort auch Künstler Velte, Wassersportfan, genauso wie SUP-Instruktor Günter Koschig.
Ralf Nehmzow
Pressesprecher der Asklepios Harzkliniken und der Asklepios Klinik Schildautal Seesen sowie der Asklepios MVZ Niedersachsen GmbH
Zur letzten Benefizparty der Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei begrüßte das ehemalige Mitglied des Bundesvorstandes, Martin Schilff, ca. 150 TeilnehmerInnen im Hotel zum Löwen in Langelsheim.
Über 30 solcher Veranstaltungen wurden in den letzten Jahren durchgeführt und der Erlös dieser Partys in Höhe von insgesamt ca. 50000 Euro zugunsten von Kindern und Jugendlicher für Veranstaltungen, Unterrichte, Präventionsmaterial und Jugendfreizeitstätten (Streetballanlagen, Torwände, Skaterplätze in Astfeld und Langelsheim etc.) gespendet. Auch der Erlös der letzten Benefizparty- mit Unterstützung der BBBank voraussichtlich in Höhe von 2000 Euro- wird der Goslarer Zivilcouragekampagne zur Durchführung weiterer Maßnahmen zur Verfügung gestellt. Zudem wurde von der Band spontan eine „Hutsammlung“ initiiert, die 420 Euro durch das spendenfreudige Publikum ergab und Katrin Markwort, die Leadsängerin der Band „Sharp and the Soulgang“ ließ ein „Wohnzimmerkonzert“ von sich versteigern. Die Höchstbietende ersteigerte dabei für 170 Euro fantastische Musik für ihre Hochzeitsfeier! So konnten noch während der Party weitere 590 Euro für den guten Zweck übergeben werden.
Schilff ließ in seiner Eröffnung einige der Benefizparty-Highlights noch einmal Revue passieren:
Zusätzlich zu den zahlreichen Benefizpartys im Rahmen des Langelsheimer Schützenfestes, wofür Schilff ausdrücklich noch einmal dem Langelsheimer Schützenverein für die freundschaftliche Kooperation dankte, konnten gemeinsam mit Maria und Thomas Wietig und dem „Löwen-Team“ u.a. eine Strandparty am Mühlenbach, Oktoberfeste, ein 3-tägiges Festzelt-Event mit Treckerpulling, „Westernhagen-Coverband“ und dem Bundespolizeiorchester auch eine große Open Air-Party mit Sweety Glitter im Harzstadion, bei dem auch der Beachvolleyball und -handballplatz eingeweiht wurde, durchgeführt werden.
Durch die guten Kontakte war es dabei auch möglich, echte Stars nach Langelsheim zu holen:
Neben den Biathlon-Assen Uschi Disl, Arnd Peiffer und Daniel Böhm, waren der mehrfach Rodelweltmeister Felix Loch, der mehrfache Europa- und Weltmeister in verschiedenen Kampfsportdisziplinen Michael Möller, Mister Universum Ron Matz, Bahnrad Weltmeister Robert Förstemann und andere zu Gast in Langelsheim.
Die letzte Benefizveranstaltung, die mit der fantastischen Partyband King Seppy´s Flokatis und DJ Cocoon noch einmal den Saal zum Kochen brachte, wurde auch genutzt, um einem Langelsheimer Bürger ganz besonders zu ehren:
Günter Koschig, Vorsitzender der Außenstelle Goslar des WEISSEN RINGS, war über viele Jahre Initiator, Vorbild und Motor der verschiedensten Maßnahmen zur Gewaltprävention und Zivilcourage. Initiativen wir „Sportler setzen Zeichen-Kraft gegen Gewalt!“, „STOP der Jugendkriminalität“, „Schulung von Notrufmeistern“, „Mutmachkampagne“ mit 110 Gesichtern vom ehem. Bundespräsidenten, dem Verteidigungsminister, dem Ministerpräsidenten und vielen anderen sowie die jährliche Ehrung der Alltagshelden wären ohne Koschig niemals denkbar! Der Träger des Bundesverdienstkreuzes und der Ehrenmedaillie des Landkreises Goslar wird nicht umsonst auch „Mr. Zivilcourage“ genannt! Schilff überreichte Koschig als kleines Dankeschön den Buddy Bären der Gewerkschaft der Polizei für sein bärenstarkes Engagement!
Kam gut an: Fadi Saad, der bekannte Berliner Publizist und Polizist, früher Gang-Mitglied, berichtete Pflege-Auszubildenden im Asklepios Bildungszentrum Harz aus seinem bewegten Leben Fotos: Asklepios/Lennard Kugeler
Goslar,10. April 2024. Der Berliner Buchautor und Polizist Fadi Saad, 44, war im Asklepios Bildungszentrum Harz zu Gast: Vor 30 Schüler:innen und Lehrkräften las er aus seinem Buch und berichtete aus seinem bewegten Leben – eine spannende interaktive Lesung mit interessanter Diskussion, ein Auftritt, der gut ankam. Sein Leben, das ist der Aufstieg aus problematischen Verhältnissen: Der deutsch-palästinische Buchautor und in Berlin lebende Polizist Fadi Saad wuchs mit sieben Geschwistern in einem sozialen Brennpunkt Berlins auf. Seine schwierige Schulzeit war durch falsche Vorbilder und Konflikte geprägt, berichtet er – seine Jugend sei sehr turbulent gewesen. Er kam in eine Jugendgang hinein, die „Araber Boys 21“. Schließlich gelingt ihm der Ausstieg, die Einsicht zur Besserung kommt ihm nach einem Jugendarrest. Saad holt seinen Schulabschluss nach und wird schließlich Quartiersmanager in einem Berliner Kiez. Er arbeitete zudem als Kinder- und Jugendbetreuer, schaffte es später seinen Berufswunsch zu erfüllen und ist seit 2016 im Dienst der Berliner Polizei tätig.
Kam gut an: Fadi Saad, der bekannte Berliner Publizist und Polizist, früher Gang-Mitglied, berichtete Pflege-Auszubildenden im Asklepios Bildungszentrum Harz aus seinem bewegten Leben Fotos: Asklepios/Lennard Kugeler
Zu Beginn der Lesung lud Fadi Saad die Schülerinnen und Schüler dazu ein, ihn zu duzen und schaffte mit humorvollen Anekdoten eine nahbare und interaktive Stimmung im Raum. Durch seine Erzählungen und persönlichen Erlebnisse in seiner Vergangenheit motivierte er die Schülerinnen und Schüler, ihre Ausbildung als Schlüssel zum Erfolg zu sehen. Zudem thematisierte er stark die Themen Rassismus, Kultur und Identität und machte klar: „Unsere Gesellschaft darf nicht mehr eine Kultur des Wegschauens bleiben!“ Saad bezog die Schülerinnen und Schüler stetig in seine Lesung mit ein und stellte ihnen Fragen zu Vorurteilen, Kultur und Religion. Durch seine authentische und direkte Art blieb sein Publikum im Dialog mit ihm, sodass er seine Botschaften gezielt platzieren konnte. Günter Koschig, der Außenstellenleiter der Opferschutzorganisation „Weißer Ring“ in Goslar, initiierte die Lesung im Asklepios Bildungszentrum Harz und warb zu Beginn der Veranstaltung für die Goslarer Zivilcouragekampagne. Er betonte, wie wichtig die Opferhilfe und Zivilcourage ist, sagte: „Bei Gefahr rechtzeitig die Polizei über den Notruf 110 verständigen, sich beim Helfen nicht selbst gefährden und Empathie für Opfer zeigen […].“
Links: Fadi Saad, daneben Kathrin Wächter vom Bildungszentrum und Günter Koschig, Außenstellenleiter der Opferschutzorganisation „Weißer Ring“ in Goslar, er hatte die Lesung vermittelt und warb zu Beginn der Veranstaltung für die Goslarer Zivilcouragekampagne Fotos: Asklepios/Lennard Kugeler