Zur dritten Opferschutztagung hatte der Landesbeauftragte für Opferschutz, Thomas Pfleiderer, diesmal mit seinem Team nach Goslar eingeladen. Der ehemalige Oberstaatsanwalt, seit vier Jahren ehrenamtlich als Landesbeauftragter unterwegs, will durch solche Tagungen in der Fläche die regionalen Netzwerke stärken.
Foto: Goslars Polizeidirektor Rodger Kerst und Günter Koschig vom WEISSEN RING danken dem Niedersächsischen Opferschutzbeauftragten Thomas Pfleiderer mit dem Cartoon der Goslarer Zivilcouragekampagne für dessen Engagement
Dies ist ihm durch Vorträge einer Traumatherapeutin, von Expertinnen zum Thema Hochrisikomangement bei häuslicher Gewalt, der psychosozialen Prozessbegleitung, des Täter-Opferausgleiches sowie einer Beratungsstelle für rechtsextreme Gewalt hervorragend gelungen. Sie bildeten die Grundlage für ein erfolgreiches Networking im Tagungshotel Achtermann. Neben dem Braunschweiger Polizeipräsidenten Michael Pientka und dem Goslarer Polizeichef Rodger Kerst waren Mitglieder des Goslarer Netzwerkes gegen häusliche Gewalt vertreten. U.a. versorgte Günter Koschig, der als Außenstellenleiten des WEISSEN RINGES aus Goslar teilnahm, alle Opferschutzexperten aus Niedersachsen mit dem nötigen Informationsmaterial.
Nominierung couragierter Helfer*innen läuft bis zum 20. November
Die Jury der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) sucht auch im Jahr 2023 Sachverhalte, in denen besonnen Bürger*innen im Landkreis Goslar bei Gewalttaten oder Notsituationen nicht weggeschaut, sondern geholfen und Empathie für Opfer gezeigt haben. Polizeichef Rodger Kerst betont als Jurymitglied: “ Wir suchen keine Rambos, sondern Menschen die besonnen nach unserem Motto. „Hinsehen,Handeln und Helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, agieren. Auf alle Fälle sollten diese Alltagshelden lieber die Polizei mit dem Notruf 110 anrufen, als sich beim eingreifen selbst zu gefährden“, ergänzt Kerst.
„Seit 2010 wurden jährlich Menschen von uns bei der Polizei, im Cineplexkino oder in Schulen mit persönlichen Urkunden,
Kinokarten,Cartoons und in besonderen Fällen mit Pokalen ausgezeichnet. Bei uns gibt es keine Geldpreise, sondern
Wertschätzung pur von unseren Medienpartnern und den besonderen Laudator/en/innen“, so Projektleiter und Initiator Günter Koschig.
Die Mitinitiatoren Heike Göttert und Florian Wildmann konnten bislang Landesminister, Polizeipräsidenten oder auch prominente
Fernsehgesichter begrüßen; letztmalig NDR-Moderatorin Christina von Saß und den Braunschweiger Polizeipräsidenten Michael Pientka.
Foto: Koschig Polizeipräsident Michael Pientka und NDR Moderatorin Christina von Saß freuen sich über neue Alltagshelden
Bitte teilen Sie uns „ihre“ couragierten Alltageshelden*innen mit dem Sachverhalt bis zum 20. November 2023 per Email an koschig@t-online.de mit.
Projektleiter Koschig: „Das ist gelebte Zivilcourage pur!“
Für den Verein „Goslar hilft Menschen in und aus Krisengebieten“ stellt deren Vorsitzende Dr. Christine Rose fest, dass der ukrainische Abgeordnete des Regionalrats in Ternopil, Yaroslav Futerko, elementar für die Ukrainehilfe ist.
Foto von Angelika Koschig: Arek Chmiel, Preisträger Yarek Futerko, Dr. Christine Rose und Günter Koschig
Er bringt seit Kriegsausbruch in Goslar gesammelte Spenden in regelmäßigen Abständen in die Ukraine, zum Teil sogar bis in Frontnähe. Dies geschieht ohne Begleitschutz durch die Polizei oder Armee in ungepanzerten Autos.
Mit einem gespendeten Krankenwagen aus Goslar ist er dort ferner an der Frontline tätig, um verletzte Soldaten zu versorgen.
„Das ist Zivilcourage pur“, so der Projektleiter der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK), Günter Koschig beim Tag der Offenen Tür 2023 im Schleeker Hilfszentrum. Durch dieses unermüdliche und mutige Engagement war es möglich, dass u.a. 1000 gespendete Pakete die hilfsbedürftigen Menschen in den zerbombten Städten erreicht haben. Auch von Koschig gesammelte Rollstühle gelangten dank Futerko so in das Polizeikrankenhaus in Kiew. „Eine in der Goslarer Sparkasse gezeigte Fotoausstellung aus dem Kriegsgebiet, ergänzt mit einem Livebericht, belegt, in welch gefährlicher Mission sich der Preisträger ständig befand“, so Koschig weiter.
„Wo die Zivilcourage keine Heimat hat, reicht die Freiheit nicht weit!“ führt Martin Schilff, GZK-Supporter von der Gewerkschaft der Polizei aus. „Die Zivilcourage von Yaroslav Futerko ist absolut vorbildhaft und einzigartig! Ein solches selbstloses Engagement, das zahlreichen Menschen im Kriegsgebiet Hilfe bringt, ist eigentlich von niemanden zu erwarten. Wenn es mehr Yaroslav´s auf der Welt gäbe, ginge es vermutlich Allen besser! Was aber erwartet werden kann ist, dass man andere Menschen, egal welchen Geschlechtes, Herkunft, Hautfarbe, Religion etc. mit RESPEKT behandelt.
Wenn alle dieses berücksichtigen würden, könnte die Menschheit in Frieden leben
-das wünsche ich mir sehr!
Preisträger Yaroslav Futerko nahm erfreut den Goslarer Zivilcouragepreis, bestehend aus Pokal, Urkunde und die Fahne entgegen und erwiderte: „Ich danke der GZK-Jury für die Auszeichnung sowie allen freiwilligen Helfer*innen aus Goslar und Umgebung, die sich für die Ukrainehilfe stark machen und mein Engagement erst ermöglicht haben!“.
Foto von H. Hohaus: Dr. Christine Rose,Günter Koschig, Yarek Futerko und Martin Schilff (mit Pokal)
Schilff und Koschig freuen sich, dass sie Yarik wieder als ein Held aus der Ukraine ehren konnten. Genau vor 20 Jahren haben sie Dr. Wladimir Klitschko für sein soziales Engagement im Rahmen der Initiative Kraft gegen Gewalt in Hannover geehrt. Der Vorsitzenden Dr. Christine Rose dankten Sie stellvertretend für alle aktiven Vereinsmitglieder mit einem Cartoon und einem Polizeiteddy .
WEISSER RING dankt Goslarern für Kriminalitätsopferhilfe
Beim letzten Mitarbeitertreffen des WEISSEN RINGES in Goslar konnte Außenstellenleiter Günter Koschig gleich zwei Ehrenamtliche für deren fünfjähriges Engagement in Deutschlands größter Opferschutzorganisation danken.
Foto von Louisa Lingner: Ben und Kristina Winter mit ihren Urkunden und Außenstellenleiter Günter Koschig
Kristina und Ben Winter, beide Anfang 30, gehören zu den jüngeren Opferhelfer*innen und Präventionsexpert*innen im Goslarer Team. Darüber hinaus wirken sie in der Jungen Gruppe des WEISSEN RINGES in Niedersachsen mit, um mit Infoständen und Filmen auch junge Menschen mit den Zielen des WEISSEN RINGES vertraut zu machen. Ihre Vorträge vor unterschiedlichen Zielgruppen, in denen sie auf neue Kriminalitätsphänomen hinweisen und Tipps geben, wie man es vermeidet Opfer zu werden, begeistern. „Solche Mitarbeiter*in schätzen die betroffenen Opfer, weil ihr kompetent, zuverlässig und empathisch seid“, so Koschig bei seiner Laudatio. „Eure Arbeit im Büro der Goslarer Außenstelle, pflegen der Homepage -www.zivilcourage-goslar.de sowie Fortbildungen bei Deutschen Präventionstagen in Berlin oder Hannover sind jeweils wertvolle Bausteine für neue Impulse in der Vereinsarbeit“, so Koschig, der die Außenstelle seit 38 Jahren ehrenamtlich leitet, weiter. Die stellvertretende Außenstellenleiterin Kristina Winter ist überzeugt – „Es ist unheimlich wichtig, dass Betroffene Unterstützung erhalten, um nach einer Straftat wieder etwas Halt zu finden. Sich dafür stark zu machen sowie im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit und Prävention aufzuklären, halte ich von zentraler Bedeutung für den Opferschutz.“
Ben Winter, einer von bundesweit 2700 ehrenamtlichen Helfern in den 400 Außenstellen des WEISSEN RINGES begründet seine Mitarbeit:
„Um Menschen zu helfen, die es mit am schlimmsten getroffen hat, engagiere ich mich ehrenamtlich beim WEISSEN RING. Denn, um in einer besseren Gesellschaft zu leben braucht es nicht vieles, sondern nur viele Gleichgesinnte die sich engagieren“.
Wer mehr über die Arbeit des WEISSEN RINGES wissen oder helfen möchte, kann die Homepage des WEISSEN RINGES als Fundstelle nutzen oder sich per E-Mail an koschig@t-online.de wenden.
Der Niedersächsische Landesvorsitzende des Weißen Ringes, RA Steffen Hörning und sein Vertreter Karl-Heinz Langner sowie die Vertreterinnen der 43 Außenstellen des Weißen Ringes, konnten zu ihrer diesjährigen Landestagung in Lehrte einen besonderen Gast begrüßen. Prof.‘in Dr. med. Anette Debertin von der Medizinischen Hochschule Hannover, stellte das von ihr mit gegründete „Netzwerk ProBeweis“ vor, dem sich mittlerweile 38 Kliniken in Niedersachsen angeschlossen haben. In ihrem leidenschaftlichen Vortrag wurde deutlich, dass dadurch die Betroffenen von häuslicher und sexueller Gewalt vertraulich und wohnortnah die Möglichkeit haben, Spuren der Straftaten professionell in den Partnerkliniken ohne Vorliegen einer polizeilichen Anzeige sichern zu lassen. Anette Debertin, die das Netzwerk leitet und seit 26 Jahren als Rechtsmedizinerin tätig ist führte aus, dass viele Frauen direkt nach der Tat aus Angst oder Scham oder wegen der Bedrohung durch den Täter keine Anzeige bei der Polizei erstatten. Wollen die Betroffenen es später, ggf. durch den Beistand des Weißen Ringes, tun, fehlen meist die notwendigen Beweise für das Gerichtsverfahren. Das „Netzwerk ProBeweis“ konnte seit 2012 inzwischen 1600 Untersuchungen durchführen und Spuren, wie Hämatome, Bisswunden, Würgemale sowie DNA-Material beweiserheblich sichern.
Foto WR.: LV Steffen Hörning und ASL Günter Koschig danken Prof.‘in Debertin, die auch Leiterin der Kinderschutzambulanz der MHH ist, mit einem kleinen Polizeiteddy für ihr großes Engagement.
Alle Tagungsteilnehmerinnen vom Weißen Ring waren sich einig, dass Pro Beweis eine wichtige Lücke in der Gewaltopferversorgung schließt. Steffen Hörning und Anette Debertin sind überzeugt, dass das Thema häusliche und sexualisierte Gewalt nur durch gemeinsame Bemühungen aus der Tabuzone geholt werden kann und muss. Denn den 2021 angezeigten 161.000 Fällen von Gewaltopfern durch Partner oder Ex-Partner, steht ein hohes Dunkelfeld gegenüber, so Günter Koschig, Ex-Polizist und seit 38 Jahren Außenstellenleiter in Goslar. Der Mitbegründer des Goslarer Netzwerkes gegen häusliche Gewalt weiter: „durch die Gründung von Netzwerkkliniken werden die örtlichen Hilfesysteme gestärkt und den Betroffenen ein Weg aus der häuslichen Gewalt erleichtert.“
Goslarer Zivilcouragepreise von prominenten Laudator*innen übergeben
Die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) ehrt seit 13 Jahren jährlich couragierte Bürger*innen, die bei Straftaten oder Notsituationen im Landkreis Goslar nicht weggeschaut, sondern geholfen haben. Der Goslarer Polizeichef Rodger Kerst konnte als Mitglied der GZY-Jury 60 Personen in der Polizeiaula begrüßen. Die Jury, zu der auch Heike Göttert,Florian Wildmann und Günter Koschig gehören, hatten couragierte Menschen eingeladen, die vor 50 Gästen aus Gesellschaft und Politik das vorbildhafte Verhalten der Alltagshelden würdigten.
Nach einem Impulsvortrag durch den Braunschweiger Polizeipräsidenten Michael Pientka überreichten die prominenten Laudator*innen, wie die Fernsehmoderatorin Christina von Saß aus Hannover den Pokal an Abdullatif Hamoud, der mutig weitere häusliche Gewalt in Goslar verhinderte. Der Polizeivizepräsident Roger Fladung konnte Markus Schossow ehren, der mit seinem 110 Anruf eine Geiselnahme durch drei Täter mithilfe der Polizei beenden konnte. Die Polizeirätin Sabrina Tokarski vom ZKD Goslar dankte Birgit Neumann aus Seesen, die durch rechtzeitiges Einschreiten einen Betrug zum Nachteil einer älteren, sehbehinderten Dame verhindertet hatte.
Der Buchautor Fadi Saad aus Berlin übergab mit Mitinitiator Florian Wildmann Pokale an die Lebensretter Christine Patzer,Mario Nawroth und Lars Knoblich.Diese hatten im September letzten Jahres eine Ertrinkende aus der Okertaksperre gerettet.
Der Landrat Dr. Axel Saipa übergab nach seiner Laudatio Nicole Höbbel die Urkunde, den Polizeiteddy und Kinokarten für ihren vorbildhaften Erste Hilfe Einsatz in Oker, nachdem dort ein älterer Mann auf der Straße zusammengebrochen war. Einen weiteren Helfer, Sascha Jahn, hatten bereits zuvor KHK Töpfer und Koschig in diesem Fall mit einem Zivilcouragecartoon ausgezeichnet.
Moderator Günter Koschig, Außenstellenleiter des Weißen Ringes, dankte allen Mitwirkenden am Tag des Kriminalitätsopfers: „ Gemeinsam haben wir in der Poilzeiaula unseren Bürger*innen wieder mehr Mut zur Zivilcourage und Opferschutz gemacht!“
Die Veranstaltung wurde wieder eindrucksvoll musikalisch von Uwe Klußmann, Polizeiorchester Niedersachsen, umrahmt.
Die GZK Ehrungen finden am 22.3.2023 wieder in der Goslarer Polizeilaula in geschlossener Gesellschaft statt. In Anwesenheit des Braunschweiger Polizeipräsidenten Michael Pientka,der Fernsehmoderatorin Christina von Saß, des Buchautors Fadi Saad aus Berlin und weiterer geladener Gäste, werden die couragierten Alltagshelden 2022 nach Entscheidung der GZK Jury ausgezeichnet. Rodger Kerst,Heike Göttert,Florian Wildmann und Günter Koschig haben sich für Ersthelfer und Alltagshelden entschieden, die mit Besonnenheit und Courage eingegriffen haben, um Menschenleben zu retten oder Opfern zu helfen. Uwe Klußmann vom Polizeiorchester wird die Veranstaltung musikalisch umrahmen.
Die diesjährige traditionelle Benefizparty der Gewerkschaft der Polizei fand mit der Seesener Band „King Seppy’s Flokatis“ wieder im Langelsheimer Hotel Zum Löwen statt. Zum 26zigsten Mal von Veranstalter Martin Schilff bestens organisiert, konnten weit über 100 Gäste nicht nur gemeinsam feiern, sondern auch einen namhaften Betrag für die Goslarer Zivilcouragekampagne realisieren. Mit dem Erlös werden Präventionsmaterialien für Unterrichte, die GZK-Projektleiter Günter Koschig und Martin Schilff in Langelsheimer Grundschulen zum Thema Zivilcourage halten, finanziert. Seit Jahren werben die beiden Ex-Polizisten bei den Grundschüler*innen für mehr Zivilcourage,Respekt und Opferschutz. Ihr Motto: Hinsehen,Handeln und Helfen, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen, kommt an. Die Polizei als Freund und Helfer sowie der Weiße Ring mit seiner Empathie für Opfer, sind dabei elementare Bausteine des Unterrichtes.
Martin Schilff ehrt Ilka Regenhardt mit dem GdP-Buddybären
Im Rahmen der Veranstaltung wurde Ilka Regenhard (Mitarbeiterin im Hotel zum Löwen) mit einem GdP-Buddybären von Martin Schilff geehrt. Frau Regenhard ist für zahlreiche ukrainische Flüchtlingsfamilien quasi „Mutter Theresa“ und hat sich von Beginn an um diese Menschen über das normale Mass heraus gekümmert. Bekleidung, Spielsachen, Schulausstattung, Wohnungen, Mobiliar etc. gesammelt und dafür gesorgt, dass die Familie Wietig kurz nach Eintreffen der ersten Flüchtlinge kostenlose Notunterkünfte und Verpflegung im Hotel zum Löwen zur Verfügung gestellt hat! Darüber hinaus ist sie Gründungsmitglied des Vereins „Menschenskinder“ der für alltägliche Hilfe sorgt! Abgerundet wurde die Party durch DJ Cocoon und schmackhaftes Essen vom Hotel Zum Löwen.
Martin Schilff, GdP und Günter Koschig, WEISSER RING danken den Mitgliedern der King Seppy’s Flokatis nach deren gelungenen musikalischen Auftritt!
Auch im Jahr 2022 gab es im Landkreis Goslar Menschen, die bei Straftaten oder Notsituationen nicht weggeschaut haben, sondern getreu dem Motto der GZK: Hinsehen, Handeln und Helfen, Zivilcourage bewiesen haben.
Pokalfoto: GZK Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e.V.
„Dies sollte jedoch mit Augenmaß und nach Möglichkeit ohne Selbstgefährdung geschehen sein“, so Projektleiter Günter Koschig. „Wir wollen keine Rambos auszeichnen, sondern Menschen für die Helfen im Mittelpunkt stand und die Empathie für Opfer gezeigt haben“, so der Koschig, Leiter des Weißen Ringes im Landkreis Goslar, weiter. Dabei kann es schon eine große Hilfe sein, wenn man über den kostenlosen Notruf „110“ die Polizei informiert.
Die Jury der GZK freut sich auf Vorschläge per E-Mail bis zum 5. Dezember 2022 an koschig@t-online.de.
Foto: Günter Koschig und Jasmin Stein überreichen dem Alltagshelden Jannis Kuschel den GZK-Cartoon
Jannis Kuschel zeigt nicht nur bei der Bundeswehr, u.a. auf der Gorch Fock, einen außergewöhnlichen Einsatz, sondern auch in der Freizeit in seiner Heimatstadt Immenrode. Als er dort im letzten Jahr den Brand eines Einfamilienhauses bemerkte, rief er nicht nur sofort die Feuerwehr an. Er begab sich direkt zum Brandort, um die Ersthelfer Rochus Habel und Justin Prenzler (wurden bereits von der GZK geehrt) nach der Rettung einer Frau bei der Betreuung zu unterstützen. „In so einer Situation zu helfen, war für mich selbstverständlich, auch wenn ich wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung kurz ins Krankenhaus mußte,“ so Jannis Kuschel beim Treffen mit Jasmin Stein vom Weißen Ring und GZK- Projektleiter Günter Koschig. Beim Überreichen des Zivilcouragecartoons, der Urkunde und des Kinoscheines vom Cineplexkino an den sympathischen Alltagshelden sagte Koschig: „Helfen stand für Sie im Mittelpunkt, dass war uneigennützig und vorbildlich! Sie haben dabei weder an sich noch an Ihre dadurch teilweise geschmolzene bzw durch Brandlöcher unbrauchbar gewordene Jacke gedacht!“